Geschichte der Askanier

Die Askanier sind ein mitteldeutsches Adelsgeschlecht (Fürsten). Seit dem 10. Jhdt. war es im östlichen Sachsen (nordöstlich des Harzes) ansässig.

Benannt sind sie nach Ihrem Burgsitz "Askanien" in Aschersleben (Ascharia). Unter "Albrecht den Bären" erreichten sie im 12. Jhdt. mit der Gründung der Markgrafschaft Brandenburg den ersten Höhepunkt Ihrer Machtentfaltung.

Kurze Zeit später fiel den Askaniern der sächsische Herzogstitel und die Kurwürde zu. Im 14. Jhdt. begann der Niedergang des Geschlechts (1320 - Aussterben der Brandenburgischen Linie, 1422 - Aussterben der sächsischen Linie).

An der westlichen Mittelelbe und im Nordharzgebiet bewahrten die Askanier mit dem Fürstentum Anhalt bis 1918 am längsten das Erbe Albrechts des Bären.